Millionen-Defizit beim ZVON - Fahrpreiserhöhung beschlossen
Die Finanzsituation des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien ZVON bleibt weiter angespannt. Noch immer könne der Haushalt für dieses Jahr wegen eines Millionendefizits nicht beschlossen werden, erklärte Geschäftsführer Christoph Mehnert. Hintergrund sind fehlende Fördergelder des Landes. Mit den Regionalisierungsmitteln soll das Loch gestopft werden. Bis Ende Mai rechnet der Verkehrsverbund mit dem Förderbescheid. Andernfalls drohen erhebliche Kürzungen im Fahrplan.
Fest steht, dass die Ticketpreise im ZVON-Gebiet zum 1. August erhöht werden. Die Verbandsversammlung gab dafür gestern grünes Licht. Die Preise steigen demnach im Schnitt um 7,2 Prozent. So kostet die Tageskarte im Regionalverkehr künftig 15,50 Euro und damit ein Euro mehr. Die Einzelfahrt gibt es künftig für 10 Cent mehr ab mindestens 1,90 Euro. Begründet wird die Anhebung mit gestiegenen Personal-, Energie- und Materialkosten. (th)