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Millionen-Förderung setzt Hochschule Zittau/Görlitz „unter Strom“

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Die Hochschule Zittau/Görlitz erhält vom Bund rund 13 Millionen Euro für den Ausbau ihrer Forschungsinfrastruktur. In den kommenden fünf Jahren soll das sogenannte „DC-LabSaxony“ in Zittau zu einer europaweit einzigartigen Testumgebung für Gleichspannungsnetze ausgebaut werden.  

Ziel des Projekts, das gemeinsam mit der TU Dresden umgesetzt wird, ist die Erprobung zukunftsfähiger Stromnetze für die Energie- und Industrietransformation. Gleichstrom gilt als Schlüsseltechnologie, um erneuerbare Energien effizienter zu nutzen und Umwandlungsverluste zu senken.  Das ist besonders für die Stromversorgung von Industrie, Handwerk und modernen Wohnquartieren entscheidend. Gemeinsam wollen die Forscher neue Bauteile und Betriebsstrategien unter realen Bedingungen testen, um die Technologie schneller aus der Theorie in die Praxis zu bringen.

Rektor Alexander Kratzsch: „Diese Investition bringt auch einen enormen Mehrwert für die Studierenden, da die Ergebnisse direkt in die Lehre einfließen. Gleichzeitig soll das ausgebaute Labor der Lausitz dabei helfen, sich erfolgreich zur Modellregion für klimaneutrale Energie- und Industrielösungen zu transformieren.“