Millionenbetrug? Prozess in Görlitz
Zuletzt aktualisiert:
Fünf Männer und eine Frau müssen sich ab heute vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gewerbsmäßigen Betrug vor. Anleger sollen geprellt worden sein.
Die Angeklagten – sie sind zwischen 48 und 77 Jahre alt – sollen Anteile an Glücksspielunternehmen verkauft haben. Das Pikante daran: Die Anteile waren wertlos, so die Ermittlungen. In Prospekten sei das Geschäft als seriös, sicher und hochrentabel angepriesen worden. Mit den wertlosen Beteiligungen hätten die Angeklagten über 18 Millionen Euro eingenommen, so die Staatsanwaltschaft. Dabei agierten sie von Zittau, hätten Spielcasino-Gesellschaften in Tschechien übernommen, geht aus der Anklage hervor.
Bis Ende Januar sind Verhandlungstermine festgelegt.