Mit „Green Zitty“ empfiehlt sich Zittau für die Landesgartenschau 2032
Zittau bewirbt sich für die Landesgartenschau 2032. Der Stadtrat fasste gestern ein fast einstimmiges Votum. Es gab nur zwei Enthaltungen.
Das Konzept für das grüne Spektakel steht unter dem Motto „Green Zitty“. Die Schau soll als Motor für einen nachhaltigen Stadtumbau dienen und einen dauerhaften Nutzen für die Stadt haben.
Vier Bausteine
Die historische Innenstadt soll im Baustein GreenCity durch den Grünen Ring sowie die Neugestaltung des Kloster- und Ottokarplatzes klimaresilient werden. Ein zentraler Ausstellungsschwerpunkt des Ausstellungskonzepts „Lost & Found“ liegt auf der Reaktivierung historischer Industriebrachen, wie dem ehemaligen Robur-Gelände und der Societätsbrauerei. Der GreenCampus bindet die Hochschule als Reallabor für Schwammstadt- und Klimakonzepte direkt in den Stadtalltag ein. Im Gewerbegebiet Zittau-Ost entstehen im Rahmen von GreenWork vorab klimaaktive Grünstrukturen. Das Mandautal verbindet als blau-grünes Rückgrat die Stadtbereiche, wobei eine 3D-gedruckte Brücke des Fraunhofer-Instituts einen besonderen Höhepunkt bildet.
Die Kosten
Die Kerninvestitionen belaufen sich auf knapp 20 Millionen Euro, was eine klare Priorisierung im Haushalt erfordert. Aus diesem Grund müssen andere städtische Straßenbauprojekte, wie beispielsweise in der Goldbachstraße, vorerst zurückgestellt werden. Wichtige Großvorhaben wie die Erschließung des Gewerbegebiets Zittau-Ost und der Bau des Feuerwehr- und Gefahrenabwehrzentrums werden jedoch weiterhin parallel umgesetzt.
Die Frist
Bis Ende Oktober müssen die Bewerbungsunterlagen in Dresden eingereicht werden. Voraussichtlich Ende dieses Jahres fällt die Entscheidung, wer die Landesgartenschau ausrichten darf.
