Mit Kochtopf in Graben gestürzt - Löbauerin verklagt Stadt
Eine Frau hat die Stadt Löbau auf 1.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Sie war mit einem Kochtopf in einen Graben gefallen. Mit dem Fall beschäftigt sich derzeit das Landgericht Görlitz.
Es war schon dunkel. Die Löbauerin wollte lecker Essen zu ihrer Tochter bringen. Sie kam zu dem 1,50 Meter tiefen Entwässerungsgraben und fiel hinein. Dabei zog sich die Frau Prellungen und Schürfungen zu. Sie macht die Stadt verantwortlich. Die hätte den Graben besser sichern müssen. Es gibt auf der einen Seite ein Geländer, parallel zu einem Gehweg.
Das Gericht muss nun eine Antwort darauf finden, ob die Stadtverwaltung ihrer Sicherungspflicht nur ungenügend nachgekommen ist oder ob die Frau mit dem Kochtopf hätte besser aufpassen müssen.