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Mit Kraftwerksbesetzern in der Lausitz soll kurzer Prozess gemacht werden

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Nach einer Blockadeaktion auf dem Gelände des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde will die Staatsanwaltschaft Cottbus ein schnelles Verfahren gegen zwei Beteiligte führen. Der Mann und die Frau sitzen nach wie vor in Untersuchungshaft. Sie wollen ihre Namen und Adressen nicht nennen. 

Die Staatsanwaltschaft will gegen sie ein beschleunigtes Verfahren führen. Ihnen wird unter anderem Hausfriedensbruch vorgeworfen. Eine Gruppe von selbst ernannten Klimaaktivisten war am 19. September auf das Kraftwerksgelände gestürmt. Mitglieder hatten sich an Gleisen festgekettet und Kohleförderanlagen besetzt. Kraftwerksbetreiber Leag musste zwei Kraftwerksblöcke herunterfahren.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst gegen 17 Personen Haftbefehl beantragt, weil sie ihre Identität nicht preisgeben wollten. 15 von ihnen machten dann aber doch noch nach und nach Angaben und kamen anschließend frei. (dpa/red)