Mit Schweden reden für weiteren Braunkohle-Abbau
Brandenburg und Sachsen warnen vor einem schnellen Ausstieg aus der Lausitzer Braunkohle. Darum wollen Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und sein brandenburgischer Amtskollege Dietmar Woidke mit Schwedens Regierung sprechen. In einem heute veröffentlichten Brief der beiden Regierungs-Chefs an den neuen schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven heißt es, in der strukturschwachen Lausitz seien rund 30.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt vom Kohle-Abbau und der Verstromung abhängig. Mit den bisherigen und noch geplanten Investitionen biete die Braunkohle insbesondere jungen Menschen eine Perspektive. Die Kohle verhindere Abwanderung. Die neue rot-grüne Regierung in Stockholm will, dass der schwedische Staatskonzern Vattenfall aus der Braunkohle aussteigt. Vattenfall soll künftig auf erneuerbare Energien setzen.