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Mit über 1.000 Schmerztabletten erwischt - Prozess in Görlitz

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Einem in Finnland lebenden Iraker (34) soll heute in Görlitz der Prozess gemacht werden. Zöllner hatten bei einer Kontrolle auf der A 4 in seinem Wagen über 1.000 Tabletten mit einem opiathaltigen Schmerzmittel entdeckt. Die Pillen waren im Motorraum versteckt.

Er kam – wie die Ortung seines Handys ergab - aus Frankreich und wollte offenbar weiter nach Polen. Was der Iraker mit den Pillen vorhatte, ob er sie gewinnbringend verkaufen wollte, ist unklar. Es handelt sich um ein Schmerzmittel, das viel stärker wirkt als Morphin. Das sichergestellte Medikament löst Rauschzustände aus, ist aber keine Droge im klassischen Sinn, sondern wird bei der Suchttherapie eingesetzt, etwa bei Heroinabhängigen.