Mord an Senftenbergerin gesühnt
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Das Landgericht Cottbus hat heute einen 32-jährigen Mann zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der 32-Jährige Anfang Januar 2015 aus Geldsorgen eine 70 Jahre alte Frau in ihrer Senftenberger Wohnung umgebracht hat. Dabei stützten sich die Richter auf Indizien. Der Angeklagte habe sich wegen seiner Spielsucht von der Rentnerin Geld borgen wollen. Als sie ihm nichts geben wollte, habe er das Opfer mit Kabelbindern gefesselt und mit einem Klebeband den Mund verklebt. Als er nicht genug Verwertbares fand, habe er der Senftenbergerin die Kehle durchgeschnitten. Dagegen bestritt der Angeklagte den Mord. Die Verteidigung beantragte Freispruch.