Moritz Bleibtreu dreht in Görlitz
Dreharbeiten für die Komödie „Auf Wiedersehen Deutschland“ auf dem ehemaligen Klinikumgelände in Görlitz. Vor der Kamera stehen Moritz Bleibtreu und Antje Traue. Beide treffen sich vor einem Café. Sie ruft ein Taxi.
Bleibtreu spielt einen Überlebenden des Holocaust. David und seine jüdischen Freunde wollen nach Amerika auswandern. Dafür brauchen sie Geld. Mit allerlei Tricks füllen sie die Reisekasse, gehen Klinken putzen, bieten Bettwäsche und Handtücher an. Doch da ist Sara, Special Agent der amerikanischen Armee, gespielt von Antje Traue. Sie nimmt David ins Visier.
Görlitz bildet die Kulisse für eine Stadt im Nachkriegsdeutschland. Regisseur Sam Gabarski brauchte nicht lange nach passenden Motiven zu suchen. Seit Anfang dieser Woche dreht das Team in Görlitz. Morgen wird in einem ehemaligen Kaufhaus an der Steinstraße gedreht. Danach ziehen die rund 70 Filmleute weiter nach Gera, Saalfeld und Weißenfels. Die Filmemacher wollen „Auf Wiedersehen Deutschland“ im nächsten Jahr auf der Berlinale aufführen. Von Görlitz werden in dem Streifen knapp zehn Minuten zu sehen sehen sein.