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Müll aus Covid-Quarantäne-Haushalten nicht trennen

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 Bewohner in Covid-Quarantäne und Corona-Patienten sind angehalten, ihren Müll ausnahmsweise nicht zu trennen, sondern auch Plastik- und Bioabfälle in die schwarze Restmülltonne zu stopfen. Dazu hat Sachsens Umweltminister Wolfram Günther aufgerufen. Damit würden die Mitarbeiter der Müllabfuhr, aber auch Nachbarn und Hausmeister geschützt. Der bei uns in der Oberlausitz anfallende Restmüll wird in Lauta verfeuert. Getrennt werden sollen weiterhin Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. 

Zu den Regelungen für Quarantäne-Haushalte gehört, dass die genannten Abfälle in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.

Spitze und scharfe Gegenstände sollen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke sollen möglichst sicher verstaut werden, so dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.