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Mutmaßlicher Falschfahrer nicht zum Prozess in Kamenz erschienen

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Ein Falschfahrer, der auf eine Polizistin zugerast sein soll, hat  seinen Prozess in Kamenz platzen lassen.  Er erschien am Vormittag zur Verhandlung im Amtsgericht nicht.  Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin einen Strafbefehl. Sie fordert neun Monate auf Bewährung. Außerdem soll  dem 22-jährigen Dresdner für ein halbes Jahr die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Den Ermittlungen zufolge hatte der Angeklagte eine Einbahnstraße in Panschwitz-Kuckau in entgegengesetzter Richtung befahren. Eine Streife stoppte ihn und forderte ihn auf zurückzusetzen, um eine Bereitschaftsärztin durchzulassen. Das soll er auch getan, dann aber  plötzlich  Gas gegeben und auf die Polizistin zugerast sein. Sie konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten.

Das Gericht wird in den kommenden Tagen über den Strafbefehlsantrag entscheiden.