Nach Amokdrohung gegen Zittauer Schule: Stadt trifft Vorsichtsmaßnahmen
Nach der Androhung eines Amoklaufs an der Schlieben-Oberschule in Zittau haben die Behörden nun reagiert. Die Stadt habe in Abstimmung mit Polizei und Landesschulamt einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen, heißt es aus dem Rathaus. So sollen unter anderem die Zugänge zu beiden Schulteilen auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden. Demnach bleiben Eingangstüren und die Zufahrtstore zum Schulgelände mit Unterrichtsbeginn permanent geschlossen. Auch die Hofpausenpflicht entfalle bis auf Weiteres. Die Polizei erhöht zudem ihre Präsenz im direkten Umfeld.
Ergänzend wurden folgende Vorsichtsmaßnahmen getroffen:
- die Eltern der Oberschüler/-innen wurden nochmals auf wichtige Regelungen der Hausordnung der Richard-von-Schlieben Oberschule aufmerksam gemacht:
- die fristgerechte An- und Abmeldung der Schüler und Schülerinnen durch die Familien
- die Regelung der Toilettengänge lt. Hausordnung wird ergänzt durch deren Protokollierung
- jegliche Kommunikation zwischen Schule und Familien findet neben den Belehrungen durch das Lehrpersonal ausschließlich über das Programm LernSax statt
- die Nutzerinnen und Nutzer der Turnhalle der Wilhelm- Busch Grundschule sowie der Turnhalle Lisa- Tetzner Straße werden verpflichtet die Räumlichkeiten bei Verlassen aufmerksam zu kontrollieren
Ziel der Behörden ist es, für noch mehr Sicherheit zu sorgen und eine bessere Kontrolle darüber zu erlangen, wer das Schulgebäude verlässt und betritt. Letzte Woche wurden im Schulhaus mehrere Kritzeleien entdeckt, mit denen ein Amoklauf angedroht wurde.
