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Nach Einsturz in Dresden: Zwei Brücken in der Oberlausitz im Fokus

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In der Oberlausitz sind zwei Brücken von ähnlichen Schäden wie die  Dresdner Carolabrücke bedroht. Nach einer heute vom Sächsischen Verkehrsministerium vorgelegten Liste  handelt es sich um eine Brücke der B 156 bei Uhyst/Spree und eine Brücke der Staatsstraße 127 bei Zentendorf.  Für sie gilt „höhere Priorität“. Sie würden nun intensiv untersucht, sagte Verkehrsminister Martin Dulig. Die Brücken gelten aber  nicht automatisch als einsturzgefährdet.

Es handelt sich um Spannbetonbrücken, die zu DDR-Zeiten errichtet wurden. In ihnen ist „Spannungsrisskorrosion-gefährdeter Spannstahl“ verbaut, der unter bestimmten Bedingungen plötzlich versagen kann.(dpa/red)