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Nach Gewaltattacke in Finsterwalde: Sicherheitskonzept anpassen

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Nach dem Angriff auf eine Mitarbeiterin des Jugendamtes in Finsterwalde ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchter Tötung. Die Politik fordert unterdessen eine Überprüfung und Anpassung der Sicherheitskonzepte für öffentliche Verwaltungen.

 Ein 35-jähriger Mann hatte gestern in einem Büro in der Außenstelle der Elbe-Elster-Kreisverwaltung Feuer gelegt. Zuvor bedrohte er eine Sachbearbeiterin des Jugendamtes. Er wurde kurz nach der Tat festgenommen.   

Der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und ehemalige Elbe-Elster-Landrat, Christian Jaschinski, forderte eine lückenlose Aufklärung des Falls.  Wer Menschen angreife, die täglich Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen, greife zugleich  den Rechtsstaat an. Bei dem Angriff wurden fünf Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung wurden verletzt. Sie erlitten Rauchvergiftungen und einen Schock. 

Bis einschließlich Montag entfallen sämtliche Sprechzeiten und vereinbarten Termine, teilte die Kreisverwaltung mit. Wann das Haus wieder für Besucher geöffnet werden könne, hänge von den weiteren Ermittlungen und der Schadensbewertung ab.