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Nach Volkshausbrand: Weißwasser einigt sich auf Vergleich

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Die Stadt Weißwasser hat sich mit der Ostdeutschen Kommunalversicherung auf einen Vergleich geeinigt. Die Versicherung zahlt an die Stadt 400.000 Euro für das im Jahr 2021 abgebrannte Volkshaus. Dies bestätigte uns eine Gerichtssprecherin. Eigentlich stand der Fall um das ehemalige Kulturhaus am Dienstag erneut auf der Tagesordnung am Oberlandesgericht Dresden. Denn ursprünglich hatte Weißwasser 1,6 Millionen Euro gefordert. Die drei Angeklagten, damals 15, 16 und 18 Jahre, wurden wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung nach Jugendstrafrecht verurteilt. Sie hatten in dem seit 20 Jahren leerstehenden Gebäude gekokelt und ergriffen die Flucht, nachdem sie die Flammen nicht mehr ersticken konnten.