Naturschützer wollen Oberlausitzer Kommunen bei Gewässerpflege helfen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND will den vom Strukturwandel betroffenen Kommunen in der Oberlausitz helfen. Es geht aber nicht um zusätzliche Fischotter-Tunnel oder Brücken für die Haselmaus, sondern um die Pflege von Bächen und Flüssen.
Bis 2027 sollen die Gewässer in einen guten Zustand gebracht werden, so eine EU-Vorgabe. Der BUND hat recherchiert, dass gerade einmal sieben Prozent der sächsischen Gewässer in Schuss sind. Der Fokus soll auf der naturnahen Entwicklung von kleinen Flüssen und Bächen liegen. Das sind jene Gewässer, für die die Kommunen den Hut auf haben. Mit einer Software sollen sie auch selbstständig planen können. Naturnahe Bäche gelten nicht nur als wichtige Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten. (dpa/red)
Da kommt auch der Biber ins Spiel. Der fleißige Nager könnte die Naturschützer in einen Interessenkonflikt bringen.