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Neiße Filmfestival richtet Fokus auf Politik

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Das Neiße Filmfestival im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien richtet im Wahljahr 2019 seinen Fokus auf die Politik. In der Filmreihe „Homo politicus“ geht es dabei um historische und politische Entwicklungen vor allem in den früheren Ostblock-Staaten. So wird z.B. der  Dokumentarfilm „Citizens K“ über den 2010 tödlich verunglückten polnischen Präsidenten Lech Kaczyński und seinen Zwillingsbruder Jarosław Kaczyński gezeigt.  In drei Wettbewerben und diversen Reihen des Festivals sind vom 7. bis 12. Mai 120 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme zu sehen. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und Diskussionsrunden. Der polnische Schauspieler Jan Nowicki soll den Ehrenpreis des Festivals erhalten. Trophäen namens „Neiße Fische“ werden in zehn Kategorien verliehen und sind mit einem Preisgeld von insgesamt 19 000 Euro dotiert. Der beste Spielfilm wird mit 10 000 Euro prämiert. Die Organisatoren rechnen wie im Vorjahr mit 7000 Besuchern. Es sei nicht einfach, in der Grenzregion Besucher in die Kinos zu locken, hieß es. In diesem Jahr hat das Festival 20 Spielstätten an 12 Orten.Auch ein Filmklassiker aus der DDR ist noch einmal zu sehen: „Schwester Agnes“ über eine Moped fahrende Gemeindeschwester. Die Dreharbeiten fanden damals in Dörfern im Zittauer Gebirge statt, viele Einwohner wirkten als Kleindarsteller mit. Sie können sich nun noch einmal selbst auf der Leinwand erleben.