„Neißefisch“ für „melancholisches Mädchen“
Auf dem Neiße Filmfestival sind gestern Abend die "Neißefische" verliehen worden. „Das melancholische Mädchen“ wurde als bester Spielfilm ausgezeichnet. Die deutsche Produktion von Regisseurin Susanne Heinrich wurde mit einem „Neißefisch“ geehrt. Damit verbunden sind 10.000 Euro. Den Preis für den besten Dokumentarfilm erhielt Rafal Lysak für seinen Streifen „Bedingungslose Liebe“. Ein polnischer Regisseur siegte auch im Wettbewerb „Bester Kurzfilm“. Michał Hytroś überzeugte die Jury mit seiner Produktion „Schwestern“. Der Ehrenpreis des Neiße Filmfestivals geht in diesem Jahr an den polnischen Schauspieler Jan Nowicki. Er gehöre zu den großen Mimen der europäischen Filmlandschaft, so die Jury. Sein Debüt gab er 1965 in Andrzej Wajdas Klassikerverfilmung "Legionäre". Das Publikum kürte zwei Streifen: Den tschechischen Spielfilm "Wochenendhaus zu verkaufen„ von Tomáš Pavlíček und den deutschen Kurzfilm "Die letzten fünf Minuten der Welt" von Jürgen Heimüller.Das Neiße Filmfestival geht heute zu Ende. Gezeigt wurden 120 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme an zwölf Orten im Dreiländereck.