Neue Bewohner im Biosphärenreservat - Biber sind da
Der Biber hat die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft erobert. Die streng geschützten Tiere sind vermutlich über die Spree von Brandenburg nach Sachsen gewandert. Mitarbeiter des Biosphärenreservats fanden Fraßspuren und Biberbauten an drei Stellen am Fluss: In Uhyst, Bärwalde und Halbendorf/Neudorf. Wieviel Biber aus Brandenburg in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft Asyl gesucht haben, ist nicht bekannt. Nun sollen Bewohner sowie Teich- und Landwirte der Region über die Ansiedlung des „Holzfällers“ aufgeklärt werden. In Sachsen lebt die streng geschützte Tierart vorrangig an der Elbe, an der Mulde und ihren Nebengewässern, im Rödergebiet sowie in der Dübener und in der Königsbrücker Heide. Ein ausgewachsenes Exemplar kann bis zu einem Meter lang sein und 25 bis 30 Kilo auf die Waage bringen.