Neue Borkenkäfer-Invasion im Kreis Görlitz befürchtet
Er ist nur ein bis neun Millimeter groß, hat aber einen Riesen-Appetit. Zu seinen Leckerbissen gehört Fichtenholz. Und er liebt es, sich zu vermehren. Es ist der Borkenkäfer. Die Plagegeister haben schon viele tausend Bäume im Kreis Görlitz befallen. Und ein Ende der Invasion ist nicht in Sicht.Im Kreis Görlitz droht eine neue Borkenkäfer-Invasion. Über Ostern sind die ersten Schädlinge geschlüpft. Anfang Juni werden sie ausschwärmen. In den Wäldern sind bislang 84.000 Festmeter Schadholz angefallen. Zum Vergleich: 2017/2018 hatte der Borkenkäfer nur 5.000 Festmeter Holz befallen. Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen die betroffenen Bäume geschlagen werden. Das habe auch folgen für das Landschaftsbild, sagte uns die Leiterin des Kreisforstamtes, Sylvia Knote. Sosind die kahlen Flächen in den Königshainer Bergen nicht zu übersehen. Auch an Hut-- und Kämpferberg mussten größere Flächen abgeholzt werden. Gegen den Borkenkäfer scheint kein Kraut gewachsen. Auch die chemische Keule hilft nicht weiter.