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Neue Erkenntnisse zum Fenstersturz eines Babys in der Görlitzer Altstadt

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Zum Fenster­sturz eines Babys in der Görlitzer Altstadt gibt es neue Erkennt­nisse. Die Mutter stand zum Zeitpunkt des Unglücks offenbar unter Drogen. Sie habe den Konsum von Crystal zugegeben, sagte Polizei­spre­cher Uwe Horbaschk unserem Sender. Ein Spürhund schlug in der Wohnung der Frau an. Der Drogen­ver­dacht war dem Jugendamt schon seit Längerem bekannt. Die Behörde sah trotzdem keinen Grund, den Jungen der Mutter wegzu­nehmen. Sie habe sich koope­rativ gezeigt, die Hilfen des Jugend­amtes angenommen, sagte Sozial­de­zer­nentin Martina Weber unserem Sender. Der einjäh­rige Junge ist inzwi­schen außer Lebens­ge­fahr. Bei dem Sturz aus rund sechs Meter Höhe erlitt er Verlet­zungen am Kopf und inneren Organen sowie Rippen­brüche.

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Reporter Knut-Michael Kunoth