Neue Runde im Rechtsstreit um Kunstwerk in Görlitz

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 Der Streit um die Entfernung des Kunstwerks „Kulisse“ vor der Görlitzer Stadthalle geht in eine neue Runde. Nachdem die Künstlerin vor dem Verwaltungsgericht Dresden gescheitert war, hat sie nun die nächste Instanz angerufen. Das  Oberverwaltungsgericht in Bautzen soll entscheiden, ob die Installation bleiben darf oder nicht. Die erste Instanz sah in der Veränderung des Kunstwerks einen Vertragsverstoß, was die außerordentliche Kündigung durch die Stadt rechtfertige. Die Künstlerin hatte damit Frauenrechte und Abtreibung thematisiert – und zwar in Blickrichtung der polnischen Grenze.

Die Stadt will den Ausgang des Rechtsstreits abwarten. "Die Position der Stadt ist die vertragliche Bindung. Das Werk wurde ausgesucht, nicht die Künstlerin. Sie hat das Werk im Nachhinein verändert", sagte uns Oberbürgermeister Octavian Ursu.

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Oberbürgermeister Octavian Ursu