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Neue Runde im Streit um Görlitzer Altschulden

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Der Streit um die Altschulden von Görlitz geht in eine neue Runde. Gegen die erneute Entschei­dung der Sächsi­schen Landes­di­rek­tion, dass die Stadt keinen Anspruch auf Ausgleich habe, legte Oberbür­ger­meister Siegfried Deinege jetzt Wider­spruch ein. Es geht zusammen mit den Altfehl­be­trägen um insge­samt 38 Millionen Euro.

Deinege will außerdem mit Landrat Bernd Lange sprechen, sobald der Kreis­chef aus dem Urlaub zurück ist. Verhand­lungen könnten Erfolg haben, so der OB. Bei den Millionen-Verbind­lich­keiten handelt es sich z.B. um Sozial­aus­gaben, Inves­ti­tionen und Zinsen, die Görlitz nach Verlust der Kreis­frei­heit vor zehn Jahren nicht ausge­gli­chen bekam. Die Stadt zog vor Gericht. Der Fall landete darauf hin wieder bei der Landes­di­rek­tion.