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Neue Technik zeigt Waldbrände in der Oberlausitz schneller an

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Waldbrände in den nördlichen Teilen der Oberlausitz und des Kreises Meißen können schneller aufgespürt und bekämpft werden. Das automatische Waldbrandfrüherkennungssystem wurde für mehr als eine halbe Million Euro modernisiert. Auf den zwölf Türmen drehen sich jetzt neue Kameras, die beidseitig mit optischen Sensoren ausgestattet sind. Sie können Brände in einem Radius von 15 Kilometern lokalisieren. 

Die Kameras liefern  farbige und schärfere Bilder in die Zentrale in Hoyerswerda. Damit können die Auswerter besser erkennen, ob es sich tatsächlich um ein Feuer handelt oder eine Staubwolke eines Mähdreschers. Die Fehlerquote wird um die Hälfte reduziert. Außerdem ist es nun auch möglich, die Kameras auf den drei Türmen in Reppist, Ruhland und Guteborn im Oberspreewald-Lausitz-Kreis aufzuschalten.

In diesem Jahr sollen auch vier Feuerwachtürme im Spree-Neiße-Kreis an das Waldbrandfrüherkennungssystem angeschlossen werden. Das sind die Standorte  Welzow, Spremberg, Reuthen, Jerischke. Zunächst müssen sie aber modernisiert werden.

Die Modernisierung des Systems auf sächsischer Seite hat gut eine halbe Million Euro gekostet.

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Volker Sanderhoff von der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda