Neue Zeichen der Erinnerung in Bautzen und Cottbus
Sie erinnern an Opfer der Nazi-Diktatur – in Bautzen und Cottbus werden heute weitere Stolpersteine verlegt. Es handelt sich um zehn mal zehn Zentimeter große Messingplatten, die vor den damaligen Wohnungen der später deportierten und ermordeten Menschen eingelassen werden.
Zu den 36 Stolpersteinen in Bautzen kommen drei hinzu. Darauf stehen die Namen der Familie Hamburger, ihre Geburts- und Sterbedaten. Schüler aus Bischofswerda haben sich mit den Schicksalen beschäftigt. Sie werden heute darüber berichten. Am Nachmittag werden in Cottbus neun neue Stolpersteine verlegt – zwei vor dem Haus Altmarkt 13a. Dort lebten die Geschwister Jenny und Hugo Rosenthal. Sie wurde 1942 in das Warschauer Ghetto deportiert, er starb im Zuchthaus im polnischen Rawitsch.