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Neuer Betreiber für VVO-Dieselnetz gesucht

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Die Bahnlinien Kamenz-Dresden, Königsbrück-Dresden und die anderen Dieselnetzstrecken im Verkehrsverbund Oberelbe - VVO -werden neu ausgeschrieben. Interessenten können ab heute die Unterlagen abrufen. Nach der Insolvenz der Städtebahn Sachsen wurde das Netz vorübergehend im Notbehelf an die Mitteldeutsche Regiobahn vergeben.

Der künftige Verkehrsvertrag sieht einen dichteren Zugtakt nach Kamenz vor und ein verbessertes Angebot nach Ottendorf-Okrilla. Beide Optionen sind davon abhängig, ob wir sie finanzieren können„, so VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen. Dabei geht es um eine halbe  Million  Zugkilometer   jährlich. 
 
Mit  der  Ausschreibung  des  Verkehrs  mit  Dieseltriebwagen  setzt  der  Verbund  noch  einmal  auf
klassische Antriebstechnik. “Während der Laufzeit des Vertrages werden wir eine Entscheidung über
die  zukünftige  Antriebstechnologie  treffen„,  so  Ehlen. 

“Derzeit  untersuchen  wir sowohl den Einsatz von Batterie- als auch von Wasserstoffzügen und beobachten die Erfahrungen in anderen Verkehrsverbünden.„ Für den Bau der notwendigen Infrastruktur ist in der Folge ausreichend Zeit  eingeplant. 

Mit  der  Ausschreibung  bis  2031  wird  das  Dieselnetz  zudem  mit  dem  derzeit laufenden  Verkehrsvertrag  für  die  Bahnstrecken  Dresden  –  Görlitz  und  Dresden  –  Zittau,  dem
sogenannten  Ostsachsen-Netz,  harmonisiert.