Neuer Fall von Afrikanischer Schweinepest im Kreis Görlitz
Im Landkreis Görlitz wurde ein neuer Fall der Afrikanischen Schweinepest bekannt. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe bei einem verendeten Wildschwein das ASP-Virus festgestellt, so das Sozialministerium. Damit erhöhte sich die Zahl der Fälle in Sachsen auf 17. Im Rahmen der Fallwildsuche wurden im Landkreis Görlitz seit Feststellung der Seuche bereits 72 verendete Tiere oder Tierkörperteile gefunden und anschließend analysiert.
Der erste Schweinepest-Ausbruch bei Wildschweinen in Deutschland wurde am 10. September 2020 in Brandenburg amtlich festgestellt. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle in Brandenburg liegt mittlerweile bei mehr als 440.
Insgesamt sind um das gefährdete Gebiet 90 Kilometer fester Zaun installiert worden, davon 56 Kilometer an der deutsch-polnischen Grenze zwischen der Landesgrenze zu Brandenburg im Norden und der Autobahn A4 bei Görlitz im Süden. Der Zaun ist mit einer Höhe von etwa einem Meter so konzipiert, dass er für andere Tiere, wie Rehe und Hirsche, passierbar bleibt.