Neuer Interessent für Bischofswerdaer Lenin-Denkmal
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Der sogenannte Armee-Spaß-Verein - ASV - mit Sitz in Ortrand will die zwei Meter hohe Sandsteinfigur. Lenin soll im Neuen Lager in Königsbrück eine neue Heimat finden. Dort hatte bis Anfang der 1990er Jahre die Sowjetarmee einen Standort. Die Anfrage des Armee-Spaß-Vereins soll demnächst im Bischofswerdaer Kulturausschuss Bischofswerda diskutiert werden.
Die Stadt wollte das Lenin-Denkmal an das DDR-Museum in Burg im Spreewald verpachten. Daraus wurde aber nichts. Der Museumschef wollte das Denkmal kaufen. Geschaffen wurde die Skulptur von Manfred Wagner, einem Künstler aus dem Nachbarort Schmölln, zum 100. Geburtstag Lenins im Jahr 1970.
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Reporter Knut-Michael Kunoth