Neuer Ministerpräsident von Sachsen will Gespräch mit Siemens-Konzernspitze führen
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Sachsens neuer Ministerpräsident Michael Kretschmer krempelt die Ärmel hoch. Nach seiner Wahl heute Vormittag im Landtag ergriff er als Erster in einer Debatte zu den bedrohten Siemens-Standorten in Görlitz und Leipzig das Wort. Der 42-Jährige kündigte an, dass er ein intensives Gespräch mit der Konzernführung führen will. „Weder die Art noch das Anliegen an sich sind akzeptabel“, sagte Kretschmer zu den von Siemens angekündigten Werksschließungen in Görlitz und Leipzig. „Es kann doch nicht sein, dass in einer Zeit wie jetzt, wo die höchste Ressource und das wichtigste Gut die Fachkräfte sind, man einfach ein Werk schließt, sich vom Acker macht - hinter mir die Sintflut. Das können wir uns nicht bieten lassen“, sagte Kretschmer.