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Neues Finanzpaket für Sorben-Stiftung geschnürt

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Die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur ist für die kommenden Jahre  gesichert. Bundesinnenminister  Dobrindt sowie die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg,  Kretschmer und  Woidke, haben dazu das Fünfte Finanzierungsabkommen unterzeichnet. 

Im laufenden Jahr erhält die Stiftung für das sorbische Volk rund 29,3 Millionen Euro. Für die Jahre 2027 bis 2030 sieht der Vertrag jährliche Erhöhungen vor, um Kostensteigerungen auszugleichen. Die Kosten teilen sich der Bund, Sachsen und Brandenburg im Schlüssel von drei zu zwei zu eins. 

Mit den Mitteln sollen neben sorbischen Institutionen und Bräuchen auch gezielt Projekte zur Digitalisierung und zur Wiederbelebung der Sprache gefördert werden.