Neunter Brandanschlag gegen Hentschke Bau Bautzen
Gegen das Bautzener Unternehmen Hentschke Bau ist erneut ein Brandanschlag verübt worden. Auf einer Baustelle in Berlin wurde ein weiterer Bagger der Firma in Brand gesetzt, bestätigte uns Sprecher Falk Al-Omary. Das Unternehmen baut im Stadtteil Tempelhof an einer Eisenbahnbrücke über den Teltow-Kanal. Der Schaden beläuft sich auf etwa 190.000 Euro. Die Antifa hat sich bereits zu der Tat bekannt.
„Derartige Brandanschläge dürften nicht zur Normalität werden“, erklärte das Unternehmen. Neben Hentschke Bau treffe es zunehmend auch andere Unternehmen. Prominente Beispiele waren jüngst die Strabag und die Deutsche Bahn. Aber auch Vonovia, die ehemalige CG Gruppe und sogar Polizei und Feuerwehr würden immer wieder ins Visier von Gewalttätern geraten, heißt es weiter.
„Die Gewalt trifft inzwischen eine Vielzahl von Unternehmen und Institutionen, die sich für die öffentliche Infrastruktur einsetzen. Die ganze Branche ist betroffen und nun gefordert, gemeinsam Antworten zu finden.“, erklärt Al-Omary. Es brauche einen Pakt der Bau- und Infrastrukturunternehmen mit Politik und Behörden. Hentschke Bau sei hier zum Dialog bereit.
Es ist mittlerweile der neunte Brandanschlag. Sieben Verfahren wurden vom Landeskriminalamt Sachsen eingestellt.