Neuregelung für Bildungsempfehlung in Sachsen verabschiedet
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Eltern in Sachsen haben in diesem Jahr erstmals das letzte Wort, ob ihr Kind aufs Gymnasium oder eine Oberschule gehen soll. Der Landtag hat gestern Abend eine entsprechende Neuregelung auf den Weg gebracht.
Die Neuregelung sieht vor, dass ein Notendurchschnitt von 2,0 in der Bildungsempfehlung nicht mehr bindend ist. Habe das Kind aber nicht den erforderlichen Notendurchschnitt für das Gymnasium, gäbe es für Eltern verpflichtende Beratungsgespräche, sagte Dirk Reelfs vom Kultusministerium. Am Ende entscheiden aber die Eltern, ob das Kind nun am Gymnasium oder an der Oberschule lernt.
Laut Kultusministerium werden die neuen Bildungsempfehlungen am 1. März ausgegeben.