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Nieskyer Bündnis wirbt für offenen und sachlichen Dialog zu Asylbewerberheim

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Das Bündnis „Herz für Niesky“ hat für einen offenen und sachlichen Dialog zur Erweiterung des Asylbewerberheimes in der Stadt geworben. Die berechtigten Fragen der Anwohner müssten gehört und Lösungen gefunden werden, schreibt die Stadtratsfraktion in einem offenen Brief an die Oberbürgermeisterin, den Landrat und den Ministerpräsidenten.  „Herz für Niesky“ fordert, dass der Landkreis die Stadt, ihre Bürger und relevante Behörden einbindet. 

Das Landratsamt will die Kapazität des Asylbewerberheimes an der Fichtestraße auf 200 verdoppeln. Jeder vierte Heimbewohner ist Straftäter oder psychisch krank. Die Pläne stoßen in Niesky auf Bedenken und Ablehnung. 

„Herz für Niesky“ setzt sich für ein tragfähiges Sicherheitskonzept ein und empfiehlt sich als Moderator zwischen Einwohnern, der Stadt und dem Landkreis. Zusätzliche Wohncontainer für Asylbewerber will der Landkreis voraussichtlich im Spätsommer aufstellen. In den nächsten Wochen soll es eine Einwohnerversammlung geben.