Noch immer zu trocken im Kreis Görlitz
Der Durst der Wälder im Kreis Görlitz ist längst nicht gestillt. Die Regenfälle in den vergangenen Wochen brachten nur eine kleine Erfrischung. Mindestens 300 Liter pro Quadratmeter wären nötig, um das Wasserdefizit der letzten zwei Jahre auszugleichen, so Sylvia Knothe vom Kreisforstamt. Das entspricht dem Volumen von zwei Badewannen. Knothe wünscht sich einen feinen Landregen über mehrere Wochen.
Der Regen ist nur bis in die obersten zehn bis 20 Zentimeter vorgedrungen - der Boden darunter - in eineinhalb bis zwei Metern - staubtrocken. Der ersehnte mehrwöchige Landregen ist aber nicht in Sicht. Es soll wieder stürmisch werden die nächsten Tagen. Keine guten Aussichten für die durch die anhaltende Trockenheit und den Borkenkäfer geschwächten Bäume.
Ähnlich ist die Situation im Nachbarkreis Bautzen. Auch dort reichen die Niederschlagsmengen bei weitem noch nicht aus, um den Durst des Waldes zu stillen.