Notbetrieb und Wartezeiten - Grippe reißt Lücken
Die Grippe hat die Lausitz weiter fest im Griff. Im Kreis Görlitz wurden in der vorigen Woche rund 370 KrankheitsFälle festgestellt. 39 Patienten werden stationär behandelt.Und es gibt ein zweites Grippeopfer. Eine 83-jährige Frau starb an den Folgen der Influenza.
Die Grippe reißt krankheitsbedingt Lücken. So können manche Behörden den Dienstbetrieb nur noch mit einer Notbesetzung aufrechterhalten, wie z.B. das Görlitzer Einwohnermeldeamt. Zu längeren Wartezeiten kommt es derzeit auch an Theken und Kassen in einigen Einkaufsmärkten. Wenn kommenden Montag in der Oberlausitz wieder die Schule beginnt, könnten die Grippezahlen weiter steigen.
Gesundheitsexperten geben noch keine Entwarnung. Und Ärzte raten auch jetzt noch zur Grippeschutzimpfung.