Nur wenige Görlitzer nutzen Daten-Sperren
Nur wenige Görlitzer stört es offenbar, wenn das Einwohnermeldeamt ihre Daten weitergibt. Dabei können sie Sperrvermerke einlegen. So haben nur knapp 13 Prozent widersprochen, dass Adressbuchverlage ihre Anschrift erhalten. Lediglich jeder Zehnte wünscht ausdrücklich nicht, dass Parteien zum Zweck der Wahlwerbung an seine Adresse kommen. Das ergab unsere Anfrage bei der Stadtverwaltung.
Neun bzw. acht Prozent der Görlitzer sind gegen eine Veröffentlichung ihrer Alters- bzw. Ehejubiläum im Amtsblatt oder auf anderen öffentlichen Plattformen. 103 Einwohner haben eine Sperre für die Rubrik „Bundeswehr“ eingelegt.
Görlitzer können bequem Einspruch einlegen. Sie laden das entsprechende Formular von der Internetseite der Stadt, füllen es aus und bringen es zum Einwohnermeldeamt oder schicken es mit der Post.
Der Link zum Formular:
https://www.goerlitz.de/aemter/anliegen/52-Widerspruch-zur-Weitergabe-von-Daten-aus-dem-Meldewesen