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Oberbürger­meisterwahl: Neue Runde in drei Wochen

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Die Weißwas­se­raner werden am 19. Oktober erneut an die Wahlurnen gerufen. Zur gestrigen Oberbür­ger­meis­ter­wahl erhielt keiner der sechs Kandi­daten auf Anhieb die absolute Mehrheit. Mit 37,7 Prozent am besten schnitt der partei­lose Archi­tekt Hartwig Rauh ab (unser Foto) – gefolgt von Dietmar Lissina, CDU, mit 22,9, Karin Gründel, PDS, mit 17 und Christof Heinzer­ling, SPD, mit 12,5 Prozent. Deutlich abgeschlagen: Der partei­lose Stadtrat Matthias Broda mit 6,3 und der Bad Muskauer Sven Fuhrmann mit 3,5 Prozent. Für Spitzen­reiter Rauh kam das Abschneiden überra­schend: Das Wahler­gebnis sei ein Zeichen für eine allge­meine Partei­en­ver­dros­sen­heit.Die Betei­li­gung zur OB-Wahl gestern in Weißwasser liegt noch unter der niedrigsten zu den letzten Bürger­meis­ter­wahlen 2001 in Sachsen. Damals kam die Region Torgau-Oschatz auf durch­schnitt­lich 32,7 Prozent. In Weißwasser gingen gestern nur 31,3 Prozent der Wahlbe­rech­tigten an die Urnen. Foto: Kunoth