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Oberlausitz schwitzt – Höchste Waldbrandstufe und Hitzerekord

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Die Hitzewelle hat die Oberlausitz voll im Griff. Während die meisten in den Freibädern nach einer Abkühlung suchen, gilt in einigen Teilen weiterhin die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. Betroffen sind Teile von Görlitz und Bautzen sowie Dresden, der Landkreis Nordsachsen und Meißen.

Auch ein Hitzerekord wurde in der Oberlausitz eingestellt. Wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwochmittag mitteilte, meldete Bad Muskau um 13 Uhr eine Temperatur von 37,3 Grad. Damit wurde nicht nur der bisherige Juni-Rekord für Sachsen gebrochen, sondern Bad Muskau war auch für knapp drei Stunden der heißeste Ort Deutschlands´, bevor der Ort Coschen in Brandenburg mit 38,6 Grad einen neuen Rekord aufstellte.

Einen kühlen Kopf bewahren die Mitarbeiter der Landskronbrauerei in Görlitz. Bei zwölf Metern unter der Erde herrschen angenehme 10 Grad Raumtemperatur. Im gut 22.000 Quadratmeter großen Kellergewölbe werden insgesamt 15 Biersorten gelagert.

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Matthias Grall, der Braumeister der Landskronbrauerei Görlitz