Oberlausitz soll „Fahrradland“ werden
Die Tourismusbranche in der Oberlausitz hat die Corona-Delle fast ausgebügelt. So lagen die Übernachtungszahlen im vergangenen Jahr ein Prozent unter der Vor-Corona-Zeit. Aber der Tourismus mache derzeit eine weitere Krise durch. Er sei in einer Kurve, so Olaf Franke, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien – MGO. Vor allem die Inflation mache den Betrieben zu schaffen. „Sie müssen nachkalkulieren. Die Gäste sind sensibler geworden, was die Preise betrifft.“
Die MGO will mit verschiedenen Initiativen mehr Urlauber locken. Die Oberlausitz soll als „Fahrradland“ vermarktet werden. Außerdem haben die Touristiker Kultur-Urlauber im Blick. Kulturstätten und Veranstaltungen sollen miteinander verbunden werden, so Franke.
Geplant ist auch die Einführung einer Gästekarte im Zittauer Gebirge.