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Oberlausitzer Bauern beklagen niedrigen Milchpreis

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Die Oberlausitzer Milchbauern sind sauer. Sie müssen die Milch weiter zum Schleuderpreis abgeben. Derzeit werden ihnen knapp 30 Cent pro Liter gezahlt. Um rentabel wirtschaften zu können, müssten sie über 37 Cent bekommen, so der Vorsitzende des Bauernverbandes Oberlausitz, Joachim Häntsch.

Auch die Landwirte hätten höhere Kosten seit Beginn der Corona-Krise. Und er nimmt sich kein Blatt vor den Mund: „Wir haben dem Volk den Arsch gerettet, indem wir es weiter mit Nahrungsmittel versorgt haben. Wir müssen weiter produzieren, die Kühe müssen versorgt, die Felder bestellt und geerntet werden. Und der Handel macht uns mit den niedrigen Preisen das Leben so schwer“.

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Joachim Häntsch, Vorsitzender des Bauernverbandes Oberlausitz