Oberlausitzer Schüler nahezu coronafrei

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Die Schüler in der Oberlausitz sind nahezu coronafrei. Das erfuhren wir auf Nachfrage im Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) in Bautzen. Bislang haben sich gut 1.600 Mädchen und Jungen testen lassen. Das entspricht rund 33 Prozent. Nur bei 0,5 Prozent wurde das Virus nachgewiesen.

Zwar habe man sich eine höhere Teilnahmebereitschaft erhofft, aber dennoch liefern die Ergebnisse ein gutes Bild über das Infektionsgeschehen an den Schulen – erklärte LaSuB-Sprecher Vincent Richter. Gleichzeitig würden die Ergebnisse auch rechtfertigen, dass die Abschlussklassen mit Präsenzunterricht auf die Abschlussprüfungen vorbereitet werden. – so Richter weiter.

Die Corona-Schnelltests wurden Anfang der Woche an insgesamt 14 "Testschulen" in der Oberlausitz durchgeführt. Mitarbeiter von DRK, ASB und Johanniter haben die Abstriche vorwiegend in Sporthallen, Aulen oder großen Klassenräumen der Beruflichen Schulzentren in den Landkreisen genommen. Bereits nach 15 Minuten lag ein Ergebnis vor.

Im sachsenweiten Vergleich liegen die Landkreise Görlitz und Bautzen leicht unter dem Durchschnitt. Knapp 38 Prozent der Schüler aus den Abschlussklassen in Sachsen haben sich auf eine mögliche Corona-Infektion testen lassen. Lediglich bei 23 fiel das Abstrichergebnis positiv aus. Außerdem wurde bei acht Lehrkräften das Virus nachgewiesen. Insgesamt konnten sich in ganz Sachsen rund 50.800 Schüler der Abschlussklassen freiwillig testen lassen. Knapp 12.200 nahmen das Angebot an.