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Oberlausitzer Tourismusbranche hat wieder Fahrt aufgenommen

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Die Tourismuswirtschaft in der Oberlausitz beklagt Umsatzausfälle von mehr als 60 Millionen Euro.  Durch die Corona-Krise und die damit verbundenen Schließungen fehlen der Branche rund eine halbe Million Übernachtungen. Diese Zahlen hat heute die Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien – MGO – vorgelegt.

Die Tourismusbranche hat inzwischen wieder Fahrt aufgenommen – aber mit unterschiedlicher Kraft. Während Campingplätze nahezu ausgebucht seien und Familienurlaub wieder in Gang komme, gehe es  auf Bus- und Geschäftsreisen spezialisierten Hotels weiter schlecht,  so MGO-Geschäftsführer  Olaf Franke. 

Die MGO will mit verschiedenen Kampagnen Urlauber in die Lausitz holen.   Sie nimmt dafür 100.000 Euro in die Hand.So läuft aktuell eine Aktion unter dem Titel „Sinnesrauschen“. Vorgestellt werden Schlösser und Gärten in der Region. In Kürze wird eine Familien-Kampagne gestartet. „Wir wollen Touristen aus Brandenburg, dem Leipziger Raum, aber auch aus Thüringen und  Bayern für die Oberlausitz begeistern“, so Franke.

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Reporter Knut-Michael Kunoth