Oberlausitzer Unternehmerinitiative bei Wirtschaftsminister Altmaier
Oberlausitzer Unternehmen wollen neue Jobs schaffen und damit einen Beitrag zum Strukturwandel leisten und ein Signal an die junge Generation zum Dableiben senden. Sie erwarten aber, dass ihnen die Politik entgegenkommt. Eine Initiative von mehr als 20 Firmen aus der Region Bautzen hat ihre Forderungen an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gerichtet.
Die Unternehmen erwarten einen höheren Investitionszuschuss für Betriebe in der Kohleregion. Derzeit sind es 30 Prozent im Kreis Görlitz und 20 Prozent im Kreis Bautzen. Mindestens 35 Prozent sollten es sein, so der Bautzener Landtagsabgeordnete Marko Schiemann. Er hatte den Termin bei Altmaier arrangiert. Die zweite Forderung: Abschreibungen für Investitionen sollten auch in den nächsten zehn Jahren möglich sein. Damit könnte Kapital in der Oberlausitz gebunden bleiben.
Altmaier versprach, sich für die Unternehmen einzusetzen. Die Forderungen seien gerechtfertigt. Er empfahl den Unternehmern, das Thema auch nach der Bundestagswahl weiter anzusprechen. Die Runde wollte auch mit Bundesverkehrsminister Scheuer sprechen. Er aber hatte einen Termin erst zwei Tage nach der Bundestagswahl frei.