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Oberverwaltungsgericht in Bautzen entscheidet über Abschiebung von „King Abode“

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Darf „King Abode“ im Kreis Bautzen bleiben oder wird er in seine Heimat abgeschoben. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute über das Schicksal des libyschen Asylbewerber. Der 22-Jährige mit dem selbst gewählten Kunstnamen „King Abode“ ist Intensivtäter. Auf sein Konto gehen mehr als 20 Taten  -  von Landfrie­dens­bruch, Sachbe­schä­di­gung, Drogendelikten und  Diebstahl bis hin zu Raub und Körper­ver­let­zung.  Der „King“ kam vor dreieinhalb Jahren nach Deutschland. Seitdem hält er die Polizei auf Trab.    Gegen ihn wurden mehrfach Geldstrafen verhängt - zuletzt eine achtmonatige Freiheitsstrafe. Vor einem Monat wurde der Libyer nach einem Raub im Asylbewerberheim Kamenz festgenommen, kam aber wieder frei. Der Asylantrag des Flüchtlings wurde vor mehr als zwei Jahren abgelehnt, danach klagte sich der junge Mann durch die Instanzen.