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Obstbauern im Freistaat macht Handelsstopp mit Russland zu schaffen

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Den Obstbauern in Sachsen macht der Handels­stopp mit Russland beson­ders stark zu schaffen. Sechs bis acht Prozent ihrer Äpfel hätten sie vor der 2014 von Russland verhängten Einfuhr­sperre für EU-Lebens­mittel dorthin expor­tiert, sagte der Geschäfts­führer des Landes­ver­bands „Sächsi­sches Obst“, Udo Jentzsch. Im deutsch­land­weiten Schnitt seien es nur zwei Prozent gewesen. Zudem fielen seither die Obstpreise, weil massen­haft Früchte aus Polen auf den Markt kämen. „Das ist eine Preis­kon­kur­renz, die wir nicht mehr lange durch­stehen werden“, sagte Jentzsch. In der vergan­genen Saison seien nur 20 bis 30 Cent pro Kilo Äpfel bei den Produ­zenten angekommen - das sei nicht kosten­de­ckend.