Ecken und Kanten - „Omnibusverkehr Oberlausitz“ verspricht Nachbesserungen
An Bushaltestellen zurückgebliebene Schüler, verpasste Bahnanschlüsse, abgebrochene Linien und falsche Liniennummern – nach dem mehr als holprigen Fahrplanstart im nördlichen Teil des Kreises Görlitz gelobt der Chef von „Omnibusverkehr Oberlausitz“, Knut Gräbedünkel, Besserung. „Wir werden uns in den nächsten Tagen alle neuralgischen Punkte anschauen und schnell und pragmatisch entscheiden.“ Gegebenenfalls werde auch der Fahrplan angepasst. „Ich kann natürlich verstehen, dass die Eltern aufgebracht sind.“
Zum Fahrplanstart hatte es massive Beschwerden von Eltern aus Neißeaue, Horka und Rietschen gegeben. Busse seien in andere Richtungen als vorgeschrieben gefahren. Durch Verspätungen hätten Schüler den Zug in Horka nicht erreicht. Umstiege hätten nicht funktioniert, weil Folgebusse weg waren, zählt die Elterninitiative Neißeaue auf. In Rothenburg und Rietschen blieben rund 30 Kinder an den Haltestellen zurück, weil die Busse überfüllt waren.