Operation „Dachs“ in Löbau
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Die Deutsche Bahn will dem Dachs den Garaus machen. Die Höhlen unter der zweigleisigen Bahnstrecke vor dem Löbauer Viadukt werden verfüllt. Dort müssen Züge seit Monaten langsam fahren. Kommende Woche rücken die Arbeiter mit Spezialtechnik an.
Das Besteck für die Operation „Dachs“ besteht aus Verpresslanzen. Sie werden diagonal und vertikal in den Untergrund gerammt. Anschließend wird mit einer Masse der Hohlraum verfüllt. Gleichzeitig wird der Bahndamm spezialisiert – und zwar mit sogenannten Mikrobohrpfählen. Das Gleisbett hatte sich durch die Wühlarbeit der Dachse um einige Millimeter abgesenkt.