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Ostritz hilft Bewohnern aus eingestürztem Haus

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Die vier Ostritzer aus dem gestern einge­stürzten Haus können vorüber­ge­hend in einer Ferien­woh­nung leben. Das Quartier stellte die Wohnungs­bau­ge­sell­schaft der Stadt bereit.  Drei der insge­samt fünf Verletzten befanden sich gestern  Abend noch im Kranken­haus. Das Techni­sche Hilfs­werk sicherte das teilweise zerstörte Haus. Ob es wieder aufge­baut werden kann oder abgerissen werden muss, ist noch unklar.Der Schaden wird auf einige hundert­tau­send Euro geschätzt. Ein mit 26 Tonnen Weizen beladener Lkw war am Freitag­morgen in Ostritz in ein Haus gerast. Er riss die gesamte Hauswand weg.  Teile des Gebäudes stürzten ein. Feuer­wehr­leute befreiten die vier Bewohner aus den Trümmer­teilen – drei Männer im Alter von 52, 73 und 79 Jahren sowie eine 78-jährige Frau. Sie hatten viel Glück. Das Unglück überstanden sie leicht verletzt – wie auch der Lkw- und ein Autofahrer. Der 38-jährige Lkw-Fahrer kam auf  einer abschüs­sigen und spiegel­glatten  Straße  ins Rutschen. Er schlit­terte den Ostritzer Galgen­berg hinab, schoss über die kreuzende B 99 und stieß dabei gegen ein Auto. Dann driftete der Lastzug auf der Bahnhof­straße direkt auf das Haus zu. Dem Fahrer gelang es noch immer nicht zu bremsen Wenige Sekunden später knallte der Laster in das Haus.Die Ostritzer Bürger­meis­terin Marion Sprange, die kurz nach den Einsatz­kräften am Unglücksort eintraf, sprach von einer Tragödie. Sie bemühe sich um eine Ersatz­woh­nung für die Opfer.

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Reporter Knut-Michael Kunoth