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Ostritz wird zum Kontrollbereich

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In Ostritz treten am Donnerstagabend die ersten Sicherheitsvorkehrungen für das Wochenende in Kraft. Die Zufahrts- und Halteverbote rund um den Markt gelten ab 20 Uhr. Lieferwagen und mobile Pflegedienste dürfen weiter passieren. Ostritz wird zum Aufmarschort von bis zu 1.000 Neonazis. Außerdem wollen bis zu 800 Anhänger aus der linken Szene demonstrieren. Ein Kontrollbereich der Polizei wird am Freitag um 12 Uhr aktiviert – zusätzlich zu den Fahrzeug- und Personenkontrollen an den Zufahrten zur Stadt. Er erstreckt sich auf den nördlichen Teil des Stadtgebietes. Die Beamten haben dort zusätzliche Befugnisse. So können sie auch ohne konkreten Verdacht die Identität von Passanten feststellen. Der Kontrollbereich wird von folgenden Straßen umschlossen:Im Norden und Osten ist er begrenzt durch den Verlauf des Grenzflusses Neiße, einschließlich der Straßen Heinrich-Kretschmer-Straße und der Leubaer Straße im Nordosten, im Süden begrenzt durch die Bahnhofstraße und deren zuführenden Nebenstraßen Juteweg, Edmund-Kretschmer-Straße und Blumenstraße, jeweils bis zur querverlaufenden Fabrikstraße sowie im Weiterverlauf der Bahnhofstraße die Grunauer Straße und die August-Bebel-Straße bis zur Bundesstraße 99im Westen begrenzt durch die Bundesstraße 99 bis zur Höhe Einmündung Bahnhofstraße. Die genannten Begrenzungen des Kontrollbereichs schließen die beiderseitigen Gehwege und Fahrbahnbegrenzungen sowie den Uferbereich der Neiße und die Wasserfläche, soweit sie auf deutschem Hoheitsgebiet liegt, mit ein. Der Kontrollbereich deckt räumlich auch das Versammlungsgelände des „Schwert und Schild-Festivals“ sowie die Lederwerkswiese als Gelände der Gegenversammlung „Rechts rockt nicht“ und deren unmittelbare Zuwegungen sowie Zufahrten ab.